Achtsamkeit – wie Stress aus dem Leben läuft

Achtsam die Fühler aufstellen (Bildquelle: Die Knipserin)

Ausdauersport ist eine Maßnahme gegen chronischen Stress und Läufer wissen: Wer langsamer läuft, kann länger laufen, da die Muskeln nicht so schnell müde werden. Manchmal ist langsam eben schneller, vor allem wenn die Fühler richtig aufgestellt sind, weil Achtsamkeit gefragt ist. Wie genau kann die Last des Alltags weniger werden?

Gibt es Stressmanagement und Stress wirklich oder existiert Stress nur in unseren Köpfen? Auch das ist letztlich eine Frage der Achtsamkeit der eigenen GE(H)-DANKE(N).

Viele Menschen verbinden mit chronischem Stress: zu viel Arbeit, Zeitdruck oder Ehrgeiz. Chronischer Stress wirkt sich gesundheitlich aus und kann de facto zu Bluthochdruck, zur Gefäßverstopfung oder zu Übergewicht führen. Dauerhafter Stress schadet nicht nur dem einzelnen Individuum, sondern der Volkswirtschaft und Unternehmen – durch z.B. Arbeitsausfälle – auch das sind unliebsame Fakten.

Stressmanagement von Pessimisten

Fakt ist auch:

  • Häufig ist chronischer Stress die Folge negativer Emotionen und Gedanken.
  • Stress hat durchaus viele positive Auswirkungen, denn unsere Stressreaktionen aktivieren auch unsere Potenziale.
  • Stress kann uns resilienter, fürsorglicher und leistungsfähiger machen.

Stress loslassen und neu bewerten

Wer sich ständig bedroht fühlt und aus Angst und Sorge permanent Abwehrhaltungen einnimmt, der blockiert und ist schnell in diesem Muster gefangen. Dieser Mensch lernt außerdem unkonzentrierter und ist weniger leistungsfähig. Je eher wir also Stress loslassen und die negativen Gedanken ziehen lassen, je eher erleben wir Erholungsphasen und Entspannung. Je geschulter wir die positiven Eigenschaften von Stress wahrnehmen und zugleich lernen wollen, unsere Emotionen zu regulieren, desto weniger werden wir unter den negativen Folgen chronischen Stresses leiden.

Stress beginnt im Kopf

Burnout-Signale, Stress-Symptome / Burnout-Anzeichen kündigen sich vorher an, ebenso wie Stressreaktionen wie verkrampfte Muskeln oder verklebte Faszien im Körper. Auswirkungen können frühzeitig erkannt, wenn Signale richtig wahrgenommen und gedeutet werden.

Die Gedanken beobachten (Bildquelle: Die Knipersin)

Stressige Situationen sind ganz normal. Und wir dürfen daraus lernen, denn bevor das körperliche Leiden kommt, entsteht Stress im Kopf. Entscheidend ist, wie wir selbst das Leben, die einzelnen Situationen und Herausforderungen sehen, empfinden und bewerten. Sich wahrzunehmen – darum geht es. Wie entsteht also Stress im Kopf und warum reicht ein Entspannungstraining nicht aus?

Workshop: Stress-Management: Emotionen und Gedanken trainieren

Ziel ist es, die Ursachen von Stress und Überlastung zu erkennen und neue Leichtigkeit zu finden. Achtsamkeitstraining – in einem Inhouse-Tagesworkshop erfahren Sie:

  • Wie chronischer Stress Ihren Körper und die Psyche belastet.
  • Was sind Ihre persönlichen „Stressfallen und Muster“ auflösen und Ihr Ihr mentales Stressmanagement verbessern.
  • Wie Sie Ihr Mindset verändern und gleichermaßen „durch Stress“ wachsen können.

Im Achtsamkeitskurs werden zudem Maßnahmen gezeigt wie Selbstheilungskräfte aktiviert und angesammelte Stresshormone gesenkt werden können, insbesondere bei chronischem Stress. Praxis- und Antistress-Ernährungstipps helfen zusätzlich für die Umsetzung im Alltag. Interesse? Dann kontaktieren Sie mich gern. 

Digitaler Stress und falsche Ernährungsgewohnheiten

Die digitale Dauererreichbarkeit – der gesunde Umgang damit will gelernt sein. Viele meiner Kunden fragen sich: Wie schädlich ist digitaler Stress? Lesen oder schauen Sie hierzu gerne meine Beiträge / Veröffentlichungen: 

  • Mehr zum Thema Stress- und Zeitmanagement