Positive Leadership: Warum sie wichtig für Unternehmen ist

Posi­ti­ve Füh­rung – auch Posi­ti­ve Lea­der­ship genannt – stärkt Moti­va­ti­on, psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit und Mit­ar­bei­ter­bin­dung. Füh­rung wirkt weit über Ziel­ver­ein­ba­run­gen, Pro­zes­se und Kenn­zah­len hin­aus. Sie prägt, wie Beschäf­tig­te ihren Arbeits­all­tag erle­ben, ob sie Ver­trau­en ent­wi­ckeln, Ver­ant­wor­tung über­neh­men und auch unter Druck hand­lungs­fä­hig blei­ben. Eine posi­ti­ve Füh­rungs­kul­tur rich­tet den Blick bewusst auf Stär­ken, gelin­gen­de Zusam­men­ar­beit, Sinn, Ent­wick­lung und trag­fä­hi­ge Bezie­hun­gen. Dabei geht es weder um dau­er­haf­te gute Lau­ne noch dar­um, Pro­ble­me zu beschö­ni­gen. Viel­mehr beur­tei­len Füh­rungs­kräf­te anspruchs­vol­le Situa­tio­nen rea­lis­tisch und schaf­fen zugleich Bedin­gun­gen, unter denen Men­schen ihr Poten­zi­al ent­fal­ten kön­nen. Der Arti­kel zeigt aus Sicht der Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gie, war­um Posi­ti­ve Lea­der­ship wich­tig ist, wie sie wirkt und wie Füh­rungs­kräf­te sie im All­tag umset­zen können.

Was ist positive Führung?

Posi­ti­ve Füh­rung ist eine res­sour­cen­ori­en­tier­te Hal­tung und Pra­xis. Füh­rungs­kräf­te erken­nen nicht nur Defi­zi­te, son­dern machen vor­han­de­ne Kom­pe­ten­zen sicht­bar, geben wert­schät­zen­des und kon­kre­tes Feed­back und ver­bin­den indi­vi­du­el­le Bei­trä­ge mit einem über­ge­ord­ne­ten Zweck. Sie för­dern Auto­no­mie, ohne Ori­en­tie­rung ver­mis­sen zu las­sen, und schaf­fen Ver­läss­lich­keit, ohne Kon­trol­le zum domi­nie­ren­den Prin­zip zu machen.

Ein hilf­rei­cher Bezugs­rah­men ist das PER­MA-Modell der Posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie. Es beschreibt fünf Berei­che, die Wohl­be­fin­den und nach­hal­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit unter­stüt­zen: posi­ti­ve Emo­tio­nen, Enga­ge­ment, trag­fä­hi­ge Bezie­hun­gen, Sin­nerle­ben und Ziel­er­rei­chung. Über­tra­gen auf Füh­rung heißt das bei­spiels­wei­se, Erfol­ge anzu­er­ken­nen, Stär­ken pas­send ein­zu­set­zen, Zusam­men­ar­beit aktiv zu gestal­ten, den Sinn von Auf­ga­ben zu ver­mit­teln und Fort­schrit­te sicht­bar zu machen.

Wie Positive Leadership Motivation und psychologische Sicherheit stärkt

Men­schen brin­gen sich beson­ders dann ein, wenn sie sich als kom­pe­tent, wirk­sam und zuge­hö­rig erle­ben. Posi­ti­ve Füh­rung unter­stützt die­se Grund­be­dürf­nis­se. Wer regel­mä­ßig dif­fe­ren­zier­tes Feed­back erhält, erkennt den eige­nen Bei­trag kla­rer. Wer Ent­schei­dungs­spiel­räu­me bekommt, erlebt Selbst­wirk­sam­keit. Wer respekt­voll behan­delt wird, kann Zuge­hö­rig­keit und Ver­trau­en entwickeln.

Von beson­de­rer Bedeu­tung ist psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit. In einem siche­ren Arbeits­kli­ma kön­nen Beschäf­tig­te Fra­gen stel­len, Zwei­fel äußern, Feh­ler anspre­chen und neue Ideen ein­brin­gen, ohne sozia­le Abwer­tung befürch­ten zu müs­sen. Das ver­bes­sert nicht nur das indi­vi­du­el­le Erle­ben, son­dern erhöht auch die Lern­fä­hig­keit von Teams. Pro­ble­me wer­den frü­her sicht­bar, Wis­sen wird eher geteilt und unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven kön­nen pro­duk­tiv genutzt werden.

Posi­ti­ve Füh­rung stärkt zudem die Fähig­keit, Belas­tun­gen zu bewäl­ti­gen. Wert­schät­zung, Klar­heit und sozia­le Unter­stüt­zung besei­ti­gen hohe Anfor­de­run­gen nicht. Sie stel­len jedoch Res­sour­cen bereit, mit denen Beschäf­tig­te Her­aus­for­de­run­gen bes­ser ein­ord­nen und bear­bei­ten kön­nen. Gera­de in Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen ent­steht dadurch Ori­en­tie­rung: Füh­rungs­kräf­te benen­nen Schwie­rig­kei­ten offen, ver­mit­teln ein rea­lis­ti­sches Zukunfts­bild und machen kon­kre­te Hand­lungs­mög­lich­kei­ten sichtbar.

Vorteile positiver Führung für Unternehmen und Mitarbeitende

Posi­ti­ve Füh­rung ist kein Zusatz­pro­gramm neben dem ope­ra­ti­ven Geschäft. Sie beein­flusst, wie zuver­läs­sig eine Orga­ni­sa­ti­on ihre Auf­ga­ben erfüllt. Wenn Mit­ar­bei­ten­de ihre Stär­ken ken­nen und ein­set­zen kön­nen, steigt die Wahr­schein­lich­keit, dass Ver­ant­wor­tung dort über­nom­men wird, wo Kom­pe­tenz und Moti­va­ti­on zusam­men­kom­men. Kla­re Erwar­tun­gen und kon­struk­ti­ves Feed­back redu­zie­ren Rei­bungs­ver­lus­te und erleich­tern die Abstimmung.

Auch Inno­va­ti­on pro­fi­tiert von einer posi­ti­ven Füh­rungs­kul­tur. Neue Ideen ent­ste­hen sel­ten in einem Kli­ma, das aus­schließ­lich Feh­ler­ver­mei­dung belohnt. Teams benö­ti­gen die Erlaub­nis, Annah­men zu prü­fen, aus Rück­schlä­gen zu ler­nen und begrün­de­te Risi­ken ein­zu­ge­hen. Füh­rungs­kräf­te set­zen hier­für den Rah­men: Sie wür­di­gen Lern­fort­schrit­te, unter­schei­den zwi­schen fahr­läs­si­gem Ver­hal­ten und sinn­vol­len Expe­ri­men­ten und sor­gen dafür, dass Erfah­run­gen in bes­se­re Ent­schei­dun­gen über­setzt werden.

Dar­über hin­aus kann posi­ti­ve Füh­rung die Bin­dung an die Orga­ni­sa­ti­on stär­ken. Beschäf­tig­te blei­ben nicht allein wegen ein­zel­ner Bene­fits. Ent­schei­dend ist häu­fig die täg­li­che Erfah­rung, ob ihre Arbeit gese­hen wird, ob Ent­wick­lung mög­lich ist und ob Ent­schei­dun­gen nach­voll­zieh­bar sind. Damit wird Füh­rungs­qua­li­tät zu einem wesent­li­chen Fak­tor für Arbeit­ge­ber­at­trak­ti­vi­tät und nach­hal­ti­ge Zusammenarbeit.

Positive Führung umsetzen: sechs Tipps für Führungskräfte

  • Stär­ken gezielt anspre­chen: Nicht all­ge­mein loben, son­dern benen­nen, wel­ches Ver­hal­ten wirk­sam war und wie es künf­tig ein­ge­setzt wer­den kann.
  • Sinn und Zusam­men­hang ver­mit­teln: Erklä­ren, wie Auf­ga­ben zu Kun­den­nut­zen, Team­zie­len oder gesell­schaft­li­cher Wir­kung beitragen.
  • Psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit för­dern: Eige­ne Unsi­cher­heit ein­ge­ste­hen, kri­ti­sche Fra­gen ein­la­den und auf schlech­te Nach­rich­ten sach­lich reagieren.
  • Auto­no­mie mit Klar­heit ver­bin­den: Zie­le, Ent­schei­dungs­räu­me und Gren­zen trans­pa­rent machen, statt ent­we­der Mikro­ma­nage­ment oder Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit zu erzeugen.
  • Fort­schritt sicht­bar machen: Klei­ne Erfol­ge, Lern­schrit­te und Bei­trä­ge regel­mä­ßig wür­di­gen, ohne Schwie­rig­kei­ten auszublenden.
  • Belas­tun­gen ernst neh­men: Res­sour­cen und Prio­ri­tä­ten prü­fen, statt Resi­li­enz aus­schließ­lich zur indi­vi­du­el­len Auf­ga­be zu erklären.

Ent­schei­dend ist die Glaub­wür­dig­keit. Posi­ti­ve Füh­rung ver­liert ihre Wir­kung, wenn wert­schät­zen­de Wor­te nicht zu Ent­schei­dun­gen, Arbeits­be­din­gun­gen oder dem Ver­hal­ten in Kon­flik­ten pas­sen. Des­halb beginnt sie mit Selbst­re­fle­xi­on: Wel­che Signa­le sen­de ich unter Zeit­druck? Höre ich auch dann zu, wenn ich ande­rer Mei­nung bin? Beloh­ne ich Zusam­men­ar­beit tat­säch­lich oder nur kurz­fris­ti­ge Einzelleistung?

Grenzen von Positive Leadership: Wertschätzung braucht Klarheit

Eine pro­fes­sio­nel­le posi­ti­ve Füh­rungs­kul­tur braucht Klar­heit und Kon­se­quenz. Min­der­leis­tung, Kon­flik­te oder unethi­sches Ver­hal­ten dür­fen nicht har­mo­ni­siert wer­den. Wert­schät­zung rich­tet sich auf die Per­son; Anfor­de­run­gen und not­wen­di­ge Kor­rek­tu­ren blei­ben den­noch ver­bind­lich. Gera­de die­se Ver­bin­dung aus Respekt und Klar­heit unter­schei­det posi­ti­ve Füh­rung von blo­ßer Freundlichkeit.

Fazit: Positive Führung als Erfolgsfaktor

Posi­ti­ve Füh­rung ist wich­tig, weil sie mensch­li­ches Wohl­be­fin­den und orga­ni­sa­tio­na­le Leis­tungs­fä­hig­keit nicht als Gegen­sät­ze behan­delt. Sie schafft Bedin­gun­gen, in denen Beschäf­tig­te Ver­ant­wor­tung über­neh­men, von­ein­an­der ler­nen und auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen hand­lungs­fä­hig blei­ben. Für Füh­rungs­kräf­te bedeu­tet das, Stär­ken und Sinn eben­so ernst zu neh­men wie Zie­le, Stan­dards und Ergeb­nis­se. Orga­ni­sa­tio­nen, die die­se Hal­tung sys­te­ma­tisch unter­stüt­zen, inves­tie­ren damit nicht nur in ein gutes Arbeits­kli­ma, son­dern in Ver­trau­en, Anpas­sungs­fä­hig­keit und nach­hal­ti­gen Erfolg. Das zeigt sich bei­spiels­wei­se auch beim Füh­ren ver­schie­de­ner Gene­ra­tio­nen, vom Baby­boo­mer bis zum Alpha.

Autorin Maria Vaske

Willst Du mehr lesen? Hier ein Bei­trag zur Posi­tiv-Psy­cho­lo­gie von Fabi­an Esser (Dipl. Kauf­mann (FH) , Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­ter und Supervisor

Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie von Fabi­an Esser

Was ist Positive Psychologie?

Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie ist ein immer popu­lä­rer wer­den­der Bereich der Psy­cho­lo­gie, nicht nur in der Welt der Psy­cho­lo­gie und Arbeit, son­dern auch im All­tag vieler.

In Posi­ti­ver Psy­cho­lo­gie geht es um die posi­ti­ven Aspek­te des Lebens, wie man aus den eige­nen Res­sour­cen Zufrie­den­heit und Wohl­be­fin­den errei­chen kann. Im Gegen­satz zur tra­di­tio­nel­len Psy­cho­lo­gie liegt der Fokus nicht auf den Pro­ble­men und Beschwer­den eines Men­schen, son­dern um sei­ne Stär­ken und posi­ti­ve Erfah­run­gen. Mit­hil­fe des­sen wer­den gegen­wär­ti­ge Pro­ble­me ange­gan­gen und nach Lösungs­we­gen gesucht, die auf die Stär­ken des ein­zel­nen basie­ren. Das heißt jedoch nicht, dass nega­ti­ve Emo­tio­nen oder Gedan­ken nicht erlaubt oder zuge­las­sen sind. Es wird viel mehr mit und trotz nega­ti­ven Emo­tio­nen sich auf das Posi­ti­ve zu besin­nen, und auf Stär­ken zurückzugreifen.

Ursprung und Entwicklung der Positiven Psychologie

Erst­mals ver­wen­det wur­de der Begriff „Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie“ in den 50er, von dem Psy­cho­lo­gen Abra­ham Maslow und wie­der auf­ge­grif­fen von dem Psy­cho­lo­gen Mar­tin Selig­mann im Jahr 1998, der heu­te als Vater der Posi­ti­ven Psy­cho­lo­gie gilt. Seit­dem gewann Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie immer mehr an Popu­la­ri­tät und Beliebtheit.

Warum unser Gehirn das Negative stärker wahrnimmt

Das mensch­li­che Gehirn ist dar­auf aus­ge­legt sich auf nega­ti­ve Situa­tio­nen und Gefah­ren und zu kon­zen­trie­ren. Unse­ren Vor­fah­ren hat es dabei gehol­fen bei Gefah­ren schnell zu reagie­ren und somit zu über­le­ben. Sich mit mög­li­chen nega­ti­ven Situa­tio­nen zu befas­sen und Sor­gen zu machen hilft auch dabei mög­li­che Gefah­ren vorzubeugen.

Jedoch geht es in unse­rer heu­ti­gen Gesell­schaft nicht mehr pri­mär um das Über­le­ben, und es lau­ert nicht mehr hin­ter jeder Ecke eine lebens­be­droh­li­che Gefahr. Nichts­des­to­trotz ist unse­re Gehirn­struk­tur noch dar­auf ange­legt mit Gefah­ren zu rech­nen. Eine stän­di­ge Bereit­schaft für das nega­ti­ve setzt den Kör­per unter Druck und kann auf Dau­er zu Stress und Angst­zu­stän­den führen.

Vorteile der Positiven Psychologie für die mentale Gesundheit

Es lässt sich trai­nie­ren mehr das Posi­ti­ve, um einen her­um wahr­zu­neh­men. Ein erhöh­ter Fokus auf das Posi­ti­ve und Ange­neh­me kann zu einer ver­bes­ser­ten men­ta­len Gesund­heit, und zu grö­ße­rer Resi­li­enz füh­ren. Dar­über hin­aus kann sich das Selbst­be­wusst­sein erhö­hen, bestehen­de Bezie­hun­gen ver­stär­ken und die eige­ne Pro­duk­ti­vi­tät und Erfolg steigern.

Positive Psychologie im Alltag anwenden

Nach­fol­gend fin­den Sie ein paar Posi­ti­ve Psy­cho­lo­gie Übun­gen, die sich gut in den All­tag inte­grie­ren las­sen und ein­fach anzu­wen­den sind, um die eige­ne Selbst­wirk­sam­keit zu erhöhen

Übung macht den Meister und die Meisterin

Dankbarkeitsübungen — Eine der bekanntesten Form von Positive Psychologie Übungen, in verschiedenen Formen

Dank­bar­keits­ta­ge­buch: Die­se Übung funk­tio­niert wie ein nor­ma­les Tage­buch, nur das man sich auf Situa­tio­nen oder Gefüh­le kon­zen­triert, die einen glück­lich gemacht haben. Die­se wer­den dann abends aufgeschrieben.

Drei klei­ne Din­ge: Eine rela­tiv ähn­li­che Übung. Jeden Abend oder mor­gen erin­nert man sich an drei posi­ti­ve Din­ge, die den Tag über pas­siert sind, der denkt an 3 Din­ge, die den Tag über pas­sie­ren wer­den. Dabei kön­nen es Klei­nig­kei­ten, wie ein Son­nen­strahl auf der Haut, oder gro­ße Ges­ten, wie ein Geschenk, sein. Was immer Sie über den Tag erfreut hat.

Das kann in schrift­li­cher Form erfol­gen, in Gedan­ken oder zusam­men mit einer ande­ren Per­son, indem man sich gegen­sei­tig über die drei Din­ge berichtet.

Positiver Fokus

Für die­se Übung nimmt man sich 15 freie Minu­ten am Tag. Wäh­ren die­sen Minu­ten fokus­siert man sich aus­schließ­lich auf das posi­ti­ve um einen her­um. Sobald man unan­ge­neh­me Gedan­ken wahr­nimmt, wer­den die­se zur Sei­te gescho­ben, und der Fokus auf ange­neh­me, äuße­re Aspek­te gelenkt.

Verändere „Ich muss“ zu „Ich entscheide mich für“

Für die­se Übung erstellt man eine Lis­te mit Akti­vi­tä­ten, die man zwar erle­di­gen „muss“, aber gege­be­nen­falls nicht ger­ne macht. Was fällt Ihnen auf beim Schrei­ben und Betrach­ten die­ser Lis­te? Wel­che Akti­vi­tä­ten sind auf­ge­lis­tet, und kommt Ihnen die Lis­te eher lang oder kurz vor?

Als nächs­ten Schritt schreibt man die Grün­de auf, war­um man die­se Tätig­kei­ten macht und wel­che Vor­tei­le die­ses für einen selbst bringt.

Der Hin­ter­grund die­ser Übung ist, dass auch hin­ter Auf­ga­ben, die man machen muss, in der Regel frei­wil­li­ge Akti­vi­tä­ten sind, mit denen man einem lang­fris­ti­gen Ziel oder Wün­schen nach­kommt. Dann ent­schei­den Sie sich für oder auch gegen die­se Auf­ga­be!
Anwen­den kann man die kur­ze Ver­si­on die­ser Übung gut im All­tag, wenn man eine Auf­ga­be zu erle­di­gen hat, die man zwar machen muss, aber lie­ber links lie­gen las­sen wür­de, wie zum Bei­spiel die Abla­ge sor­tie­ren. Anstatt sich zu den­ken „Ich muss die Abla­ge noch machen“, kann man sich an die intrin­si­sche Moti­va­ti­on erin­nern, war­um ist es für mich per­sön­lich wich­tig die Abla­ge zu machen? Zusam­men mit der intrin­si­schen Moti­va­ti­on kann man den Satz „Ich ent­schei­de mich für …“ ver­voll­stän­di­gen. Zum Bei­spiel „Ich ent­schei­de mich für die Abla­ge, um mei­ne Unter­la­gen auch von unter­wegs auf­fin­den zu können“.

Ver­fas­ser: Fabi­an Esser (Dipl. Kauf­mann (FH), Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­ter und Super­vi­sor)